Was ist vielseitig, aromatisch, und nebenbei auch noch gesund? Die ayurvedische Küche!

FullSizeRender FullSizeRender-1IMG_4502

Hallo ihr Lieben,

wer denkt, dass ayurvedisches Essen nur gesund und nicht viel mehr ist, der irrt sich gewaltig. Es schmeckt mehr oder weniger wie ganz „normales“ indisches Essen. Die Gewürze sind so vielfältig, dass die ayurvedische Küche sicher eine der pikantesten ist. Ich habe diese Art des Kochens in einem wunderschönen Ressort auf Sri Lanka zum ersten Mal kennengelernt. Im „underneath the mango tree“ gab es jeden Mittag ein ayurvedisches Buffet passend zu den jeweiligen Konstitutionen des Menschen – auch Doshas genannt. Beim ayurvedischen Essen geht es darum, dem Menschen individuell das zu servieren, was sein Körper und Geist gerade brauchen und verdauen kann. Mit Hilfe von Gewürzen werden die Speisen viel besser verwertbar und schmackhafter gemacht. Als Beispiel wird Milch im Ayurveda mit Kardamon serviert. Grundsätzlich ist diese Küche nicht vegetarisch, wenn auch der Fokus nicht gerade auf der Verwendung von Fleisch liegt.

Bevor man mit einem Kochbuch durchstartet, sollte man sein eigene Dosha Zusammensetzung mittels eines Fragebogens z.B. aus dem Netz ermitteln. Ganz verkürzt gesagt ist der Vata Mensch ein eher hagerer Typ mit trockener Haut, der wenig schläft, sensibel ist, unruhig und mit großer Kreativität gesegnet.

Menschen mit Pita Überschuss neigen zu Aggressivität, rotem Kopf, Bluthochdruck – so jemanden kennt doch jeder von Euch oder nicht? Wer einen Überfluss der Kapha Doshas in sich trägt ist ein beneidenswert ruhiger Geist, der tendenziell schnell zunimmt.

Selten sind Menschen ein reiner Typ eines Doshas. Oft herrschen ein bis zwei Doshas bei einer Person vor und das dritte hat einen geringeren Anteil. Sind in einer Familie mehrere verschiedene Doshas vorhanden, so muss man nicht unterschiedliche Gerichte kochen, sondern man wandelt diese am Ende des kochens ab. Beispielsweise geben der Vata und der Pitta Typ mehr Butter zu einem Fischgericht während der Kapha Typ wenig Butter aber viel Chili verwenden soll.

Mein erstes ayurvedisches Kochbuch heißt – oh Wunder: „Ayurvedisch kochen“- es war ein Geschenk und bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Fast alles verwendete bekommt ihr in einem normalen Supermarkt, allerdings braucht ihr ein paar spezielle Gewürze, die es in München im Kräutergarten gibt oder im Internet.

Vor ein paar Wochen habe ich dann mit sechs Freunden einen Kochkurs in der Kochschule von Clarissa Döttinger gemacht, den ich auch total empfehlen kann. Die Kurse dauern 4-6 Stunden und finden direkt in Clarissas riesiger Küche mit Blick auf die Theresienwiese statt.

Legt los – ich wünsche Euch ein sinnliches Kocherlebnis!

Eure Katja

Die wichtigsten Gewürze sind Ajowan, Kurkuma, Koriandersamen, Fenchel, Kreuzkümmel gemahlen und Asa Foetida.

Ayurvedische Kochschule in München: http://www.satyam-ayurveda.de

Ayurveda Resort auf Sri Lanka: http://www.utmthotel.com/

Ayurvedisches Kochbuch: Ayurvedisch kochen von Anjum Anand

2 Gedanken zu “Was ist vielseitig, aromatisch, und nebenbei auch noch gesund? Die ayurvedische Küche!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s