Zurück im Flow durch Flavios Pravaha Massage

Hi ihr Lieben,

gestern hatte ich das Glück, bei Flavio Redlich, eine ayurvedische Pravaha Massage kennenlernen zu dürfen. Pravaha kommt aus dem Sanskrit und bedeutet fließen. Die Pravaha Ayurveda-Massage unterscheidet sich sehr stark von allem, was man unter Sportmassage oder der bekannten Thai Massage versteht. Durch langsame Streichbewegungen und tief gehende, energetisierede Griffe lösen sich eure Muskelverspannungen und Blockaden. Für die unter Euch, die sich unter Energiefluss etwas vortstellen können, würde ich es so beschreiben, dass man danach das Gefühl hat von positiver Energie durchströmt zu sein – wie eine Sonne, die in alle Richtungen strahlt. Hier wird eben nicht nur ein Muskel bearbeitet sondern ein  Mensch mit Körper, Geist und Seele. Massiert wird mit Sesamöl, das die Haut samtweich macht, entgiftet und einen Anti-Aging-Effekt hat. Da ich an Stelle von Bodylotion sowieso täglich Sesamöl benutze, kam mir der Geruch gleich bekannt vor. Das Öl könnt ihr auch für den Heimgebrauch bei Flavio kaufen.

Weiterlesen

Ayurveda für Einsteiger- welche Doshas stecken in Dir?

Ayurveda ist nicht etwa eine Wellnessbehandlung, bei der man Öl auf die Stirn gießt, sondern eine uralte, indische Wissenschaft, die sich mit der Gesundheit von Körper, Geist und Seele beschäftigt. Im Ayurveda spricht man häufig von Doshas, gemeint sind Grundenergien, die jeder Mensch in sich vereint. In der westlichen Welt würde man Dosha als eine Mischung aus Phänotyp (Erscheinungsbild und Verhaltensmerkmale) gepaart mit Vorlieben eines bestimmten Menschenschlags erklären. Jeder Mensch besteht ayurvedisch gesehen aus einer Zusammensetzung der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha. Mit Hilfe dieses Fragebogens bekommst Du Deine aktuellen Anteiligkeiten heraus, im Sanskrit Vikriti genannt.

Dosha Fragebogen

Weiterlesen

„Besser Ghee als nie“ wie man Ghee nebenbei und günstig selbst herstellt

Ghee (ausgesprochen [ɡiː]) ist Butterschmalz ohne Zusätze und schmeckt unglaublich gut! Alles was ihr damit anbratet sieht knackig und schön aus und der Geschmack ist nochmals viel besser als beim industriell verarbeiteten Butterschmalz.

Es geht los – ihr benötigt Butter – für den Start reichen zwei 250 Gramm Pakete. Diese lasst ihr in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Temperatur schmelzen und vor sich hin knacken bis nichts mehr zu hören ist. Die Geräusche klingen als hätte man die Heizung nicht richtig entlüftet. Nach etwas über 30 Minuten ist es in der Regel so weit. Während dessen könnt ihr ohne Probleme etwas anderes erledigen. Anschließend, wenn das Ghee wi auf Foto 2 aussieht, gießt ihr das flüssige Ghee durch einen Papier- oder Stoff -Teefilter in ein verschließbares Gefäß. Die Rückstände die ihr auf Foto 2 unten sehen könnt werden so vom Rest getrennt. Das fertige Produkt könnt ihr bei Raumtemperatur über Monate aufbewahren. Die Rückstände, die im Filter bleiben, kann man sehr gut auf Brot essen. Dann könnt ihr los brutzeln – z.B. Bratkartoffeln in Ghee gebraten schmecken weltklasse und sehen auch so aus. Wenn man eh schon dabei ist, dann kann man gleich 1000gr Butter nehmen und ein paar Gläser Ghee an Freunde verschenken.

Viel Spaß  dabei

Katja

image2 image3 image4 image1(1)

 

 

 

„Besser Ghee als nie“ oder „Wie man die ayurvedische Antwort auf Butterschmalz selbst herstellt“

Bis vor einem Jahr kannte ich noch nicht einmal das Wort Ghee geschweige denn wie man es ausspricht. Ghee ist Butterschmalz welches keine Zusätze enthält. Man kann es für relativ viel Geld in Bioläden kaufen oder ganz einfach selbst machen. Das Endprodukt hält auch ungekühlt sehr lange und wenn man es ein bisschen zurecht macht kann man es auch verschenken. Morgen kommt der Selbstversuch mit Fotos – schaltet dann wieder ein.

herzlichst

Katja

Was ist vielseitig, aromatisch, und nebenbei auch noch gesund? Die ayurvedische Küche!

FullSizeRender FullSizeRender-1IMG_4502

Hallo ihr Lieben,

wer denkt, dass ayurvedisches Essen nur gesund und nicht viel mehr ist, der irrt sich gewaltig. Es schmeckt mehr oder weniger wie ganz „normales“ indisches Essen. Die Gewürze sind so vielfältig, dass die ayurvedische Küche sicher eine der pikantesten ist. Ich habe diese Art des Kochens in einem wunderschönen Ressort auf Sri Lanka zum ersten Mal kennengelernt. Im „underneath the mango tree“ gab es jeden Mittag ein ayurvedisches Buffet passend zu den jeweiligen Konstitutionen des Menschen – auch Doshas genannt. Beim ayurvedischen Essen geht es darum, dem Menschen individuell das zu servieren, was sein Körper und Geist gerade brauchen und verdauen kann. Mit Hilfe von Gewürzen werden die Speisen viel besser verwertbar und schmackhafter gemacht. Als Beispiel wird Milch im Ayurveda mit Kardamon serviert. Grundsätzlich ist diese Küche nicht vegetarisch, wenn auch der Fokus nicht gerade auf der Verwendung von Fleisch liegt. Weiterlesen